Stefanie Duesmann
Kurzvita
- Seit 01.05.2011 Dozentin und Beraterin bei der Unternehmensberatung Entwicklungswerkstatt Qualität
für alle pflegefachlichen Themen - 01.03.09-30.04.11 Pflegedienstleitung im Cura Seniorencentrum Gelsenkirchen
- 01.11.08-28.02.09 stellvertretende Pflegedienstleitung und Qualitätsbeauftragte im
Cura Seniorencentrum Gelsenkirchen - 2004-2008 Wohnbereichsleitung im Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster
- 2003-2004 Qualitätsbeauftragte als Mutterschutzvertretung im Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster
- 2003-2004 Stellvertretende Wohnbereichsleitung im Altenzentrum Klarastift gGmbH, Münster
- 1998-2002 Studium zur Diplom-Pflegewirtin (FH); Evangelische Fachhochschule Nürnberg;
Fachbereich Pflegemanagement, Studienschwerpunkt: Management von Altenhilfesystemen
Diplomarbeit bei Fr. Prof. Dr. Städtler-Mach: Die Hospizidee als Alternative zur aktiven Sterbehilfe
Fort- und Weiterbildung:
- 25.01.-28.01.2002 Weiterbildung als Qualitätsbeauftragte für das Altenpflege und Gesundheitswesen (Zertifikat),
Verband der Bayerischen Bezirke Bildungswerk Irsee - 01.02/16.02.2005 Grundkurs Integrative Validation (nach Richard), Inhouse Schulung Altenzentrum Klarastift gGmbH
- 15.03-01.04.2006 Weiterbildung zur Pflegeexpertin für Schmerzmanagement, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe, Essen
- 20.11.-24.11.2006 Moderatorenschulung Palliative Praxis, Robert Bosch Stiftung, Berlin, 40-stündiges Curriculum
Motivation:
Seit meinem Studium begleitet mich die Entwicklung der Hospizarbeit in Deutschland. Nach meinem Studium habe ich in der Praxis der stationären Altenpflege feststellen müssen, das sowohl in der Leitungsebene als auch bei der Basis die Kenntnisse fehlen eine menschenwürdige Sterbebegleitung zu leisten. Hierbei ist es besonders wichtig, die Haltung des Einzelnen aber auch das Zusammenwirken als multiprofessionelles Team zu fördern. Eine professionelle Sterbebegleitung muss auf eine breite Basis gestellt sein. um die Würde und die Autonomie des Menschen zu beachten.
Damit auch alte, multimorbid erkrankte Menschen eine bessere, fachgerechte und würdevollere Versorgung in der letzten Lebensphase zu Hause in ihren Wohnungen oder im Heim erhalten, ist es notwendig fachliche Kompetenzen zu stärken und alle an der Pflege Beteiligten für eine palliative Grundhaltung zu sensibilisieren. Die Schulung der „Palliativen Praxis“ geht in besonderem Maße darauf ein. Sowohl die Haltung des Einzelnen wird gefördert aber auch die Zusammenarbeit als Multiprofessionelles Team wird gestärkt.
